Stammtisch Innovation

Stammtisch Innovation
Florentine Bernard
Village Cluster
Individualität ist die neue Strömung in der Wirtschaft. Weg von der Massenware hin zu Produkten, die optimal an die Anforderungen angepasst sind. Eine Anforderung, die auch im Segment des Digital Signages Spezialentwicklungen im Hardwarebereich mit sich bringt. PEAKMEDIA  setzt für ein effizientes Ergebnis mit Erfolg auf regionale Zusammenarbeit. Ein „sprechender“ Schuh im maßgeschneiderten Designerregal. Technische Kompetenz im trendigen Altholzoutfit. Im Eingangsbereich des Digital Signage Experten PEAKMEDIA  steht das Ergebnis des Sonderwunsches des Unternehmens Personalshop zur Auslieferung bereit. Ein stylischer Aufsteller für Premiumschuhe mit integriertem Display. Eine Digital Signage Herausforderung mit Designfaktor. „Digital Signage bietet eine ganze Welt an Möglichkeiten. In diesem Fall war der Wunsch, dass beim Hochheben eines Schuhes passende Informationen dazu auf dem Display abgespielt werden. Darüber hinaus sollte der Aufsteller für die Premiumschuhe sich in das edle Ambiente des Shops einfügen, der Qualität der Schuhe gerecht werden“, erklärt Jonas Wilhelm von PEAKMEDIA. Einmal mehr holt das Ebbser Unternehmen einen Partner aus der Region zur perfekten Umsetzung des Kundenwunsches mit ins Boot. Regionale Kooperationen für maßgeschneiderte Lösungen. Vom Zahmen Kaiser im Alugehäuse bis hin zum mobilen Monitor.   Trend Individualität Personalisierte Produkte. Differenzierte Services. Maßgeschneiderte Lösungen. Der alles überspannende Trend unserer Zeit ist die Individualisierung. Eine weltweite Strömung, der Digital Signage besonders entgegenkommt und die gleichzeitig besondere Herausforderungen mit sich bringt. Die Individualisierung hört nämlich nicht beim Zusammenstellen der auf Displays bis hin zu Videowalls gezeigten Inhalte auf. „Der persönlich abgestimmte Content ist eine Domäne. Aber vor allem auch im Hardwaresegement sind individuelle Lösungen für eine perfekte Umsetzung der Kundenwünsche gefragt“, wie Jonas Wilhelm erklärt. „Spezialisten wie LG Electronics, Samsung oder Dynascan liefern qualitativ hochwertige Standardware. Standardanforderungen sind so äußerst schnell und effizient erfüllbar.“ Bei Sonderwünschen ist Knowhow gefragt, um einzelne Komponenten an die besonderen Anforderungen anzupassen. „Mitunter kommt es sogar vor, dass Hardware erst gebaut werden muss. Von Displays über Rechner bis hin zu individuellen Gehäusen, wie unsere Outdoor-Stelen.“   Highlight Zahmer Kaiser „Einen Bildschirm im Freien zu nutzen, um darüber Informationen und auch Werbung zu vermitteln, ist zum einen eine perfekte Kommunikationsplattform, stellt zum anderen aber auch besondere Ansprüche. Denn ein herkömmlicher Monitor samt Player ist eigentlich nicht für den Einsatz im Freien gedacht, da er dort unweigerlich dem Wetter ausgesetzt ist. Es gibt Standardgehäuse, aber bei besonderen Maßen, Materialwünschen oder einer speziell gewünschten Ästhetik, etwa der Umsetzung von Corporate Design, ist eine Maßanfertigung unumgänglich.“ So nahm sich PEAKMEDIA  der Herausforderung Outdoor Stele an und entwickelte gemeinsam mit dem Ebbser Unternehmen Maschinenbau Stock ein eigenes Gehäuse, um individuell auf Kundenwünsche eingehen zu können. Die entwickelte Outdoor Stele erfüllt wesentlich höhere ästhetische Ansprüche, ist etwa aus einem Aluminiumblock gefräst. Weitere Anforderungen, die ein Standard-Fließbandprodukt nicht anbieten kann, sind mit der eigenen Entwicklung direkt umsetzbar. „Wir haben den großen Vorteil, in einer Region angesiedelt zu sein, in der zahlreiche spezialisierte Unternehmen beheimatet sind. Natürlich gibt es auch Unternehmen in Asien, die derartige Stelen konstruieren, die Vorlaufzeiten und Entwicklungsprozesse sind jedoch aufgrund der Entfernung weitaus komplizierter.“ Ein Vorteil, den auch Daniel Stock von Maschinenbau Stock sieht. „Durch die unmittelbare örtliche Nähe unserer beiden Unternehmen war es möglich, im Entstehungsprozess auftretende Herausforderungen gemeinsam direkt vor Ort anzugehen.“ Höchstmögliche Individualität ist durch das eigene Outdoor Stele-Konzept gewährleistet, so wurden etwa bei einer Installation die notwendigen Lüftungsschlitze in Form der Silhouette des Zahmen Kaisers gefräst. Durch regionale Zusammenarbeit rund um Digital Signage entstehen jedoch nicht nur individualisierbare, sondern auch gänzlich neue Lösungen, wie die Entwicklung eines Bus-Monitors.   Regionale Entwicklungskompetenz „Die Idee bestand darin, den Fahrgästen Unterhaltung in Form von Werbung mit Mehrwert zu bieten. Digital Signage in mobiler Form sozusagen“, erklärt Jonas Wilhelm. Die Herausforderungen sind vielfältig, reichen von Rechnern, die unempfindlich hinsichtlich der Vibrationen im Bus sind, bis hin zu einem massiven Gehäuse mit Sicherheitsschutzglas. Vier Unternehmen der Region arbeiten dafür zusammen. So kreiert exceet electronics unter anderem einen Rechner, der den spezifischen Anforderungen entgegenkommt. „Neben den Vibrationen benötigt auch die Elektronik Speziallösungen. So muss das System vom Bus batterieversorgt werden, automatisch mit der Fahrzeugelektronik aus- und einschalten“, so Andreas Schlaffer von exceet electronics. Knapp fünf Monate dauert die Entwicklung des Grund-Systems, das anschließend den Anforderungen entsprechend weiter ausgebaut wurde. „Unser großer Vorteil ist die Regionalität der einzelnen Partner“, erklärt Andreas Schlaffer. „Die Reaktionszeit bei Änderungen und Anpassungen ist durch die räumliche Nähe extrem kurz. Und auch die Flexibilität ist sehr hoch, da mindernde Faktoren wie Sprach- und Zeitzonenunterschiede wegfallen. Bei Massenprodukten macht es durchaus Sinn, in Asien fertigen zu lassen. Handelt es sich um Spezialanforderungen, sind persönliche Treffen jedoch ein enormer Vorteil, da dabei weitaus detaillierter an einem Produkt gefeilt werden kann.“ Ein Vorteil, den auch Florian Hafner von der Holzmanufaktur Hafner & Co sieht. Er entwickelte in Zusammenarbeit mit PEAKMEDIA  den Altholz-Aufsteller für das Unternehmen Personalshop. „Steht man sich Aug in Aug gegenüber, ist die Gefahr des Entstehens von Missverständnissen ausgeräumt. Man kann konkret und gemeinsam direkt am Objekt arbeiten, weitaus anschaulicher, als würde man vorrangig oder gar ausschließlich via E-Mail und Foto kommunizieren.“   Ein Artikel aus unserem Digital Signage Magazin. Hier gehts zur Onlineversion.